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Stender Magazin

Herausforderung Nachhaltigkeit – Gartencenter, Baumärkte und Produzenten sind gefordert

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Stender Redaktion /8 Min. Lesezeit / 03. Feb 2023

Über vegane Erde

Warum Kunden schon jetzt keine herkömmliche Erde mehr nutzen wollen

Unsere zero! Produktlinie ist komplett vegan. Ja, richtig gelesen: Wir bieten eine Erde an, die frei von tierischen Bestandteilen ist. Und nicht nur das – die
<< zero!>> ist auch noch torffrei, bio, fair, regional und ökologisch.

Jetzt wird sich vielleicht der eine oder andere die Frage stellen: „Wieso ist jetzt auch noch die Blumenerde vegan? Ist das nur Marketing? Oder was hat es damit auf sich? …” Eine gute Frage, die wir natürlich beantworten wollen.

Weshalb ist die zero! Produktlinie vegan?

Weshalb ist die zero! Produktlinie vegan? 
Eine qualitativ hochwertige Erde benötigt Stickstoff und Phosphor. Um diesen in die Erde zu bekommen, werden häufig Horngrieß, Hornmehl, Blutmehl oder Knochenmehl verwendet. Diese werden aus Schlachtabfällen gewonnen.



Um das zu vermeiden und eine vegane Erde zu erhalten, verwenden wir ausschließlich hochwertige pflanzliche Naturdünger und erhalten so eine veganes Produkt.

Die Produkte der Zukunft sind nachhaltig. Fast alle Konsumenten wünschen sich das und viele bestehen schon jetzt darauf. Das heißt im Klartext: Die Märkte verändern sich.

Schon heute kaufen Verbraucher bevorzugt nachhaltig. Eine Entwicklung, die noch zunehmen wird. Und eine Entwicklung, die wir mitmachen müssen, wenn unsere Produkte für Konsumenten relevant und attraktiv bleiben sollen.
Deshalb ist unsere zero! auch kein Trendprodukt. Sie ist mehr als das. Denn nichts ist wichtiger als nachhaltig und zukunftsorientiert zu handeln. Und wir beginnen lieber heute als morgen damit.

Moderne Gartencenter nutzen ihre Chancen

Mehr Erfolg durch nachhaltige Arbeit

Da das Thema Nachhaltigkeit so bestimmend ist, macht es natürlich auch nicht vor Baumärkten und Gartencentern halt. Nein, gerade hier ist es besonders wichtig, in die Zukunft zu denken und vor allem auch zu handeln.

Ein Gartencenter, das mit gutem Beispiel vorangeht, ist unser langjähriger Partner und Kunde, die FloraWelt aus Dorsten. Hier wird seit Jahren nicht nur über das Thema Nachhaltigkeit gesprochen – sondern vor allem auch nachhaltig gehandelt. Und das wo immer es geht.

Denn es ist kein Geheimnis, dass Kunden – die Nachhaltigkeit einfordern – natürlich vor allem aufs Produktsortiment schauen.

Als nachrückende Generation habe ich mir auf die Fahne geschrieben unser Unternehmen für die Zukunft nachhaltig aufzustellen und sehe mich klar in der Verantwortung, unseren Kunden nachhatlige Produkte anbieten zu können.


Jonas Hellerberg, Florawelt

Ein Produkt, das ankommt:

Jonas Hellerberg erzählt, dass die FloraWelt gerade bei Erde und Dünger schon recht gut aufgestellt ist. Das freut uns natürlich sehr, da wir mit der zero! Produktlinie einen kleinen Anteil dazu beitragen konnten.

Gerade bei Erde und Dünger ist das Thema Nachhaltigkeit für Kunden besonders wichtig. Das liegt an zwei Faktoren:

  • Menschen wollen ein nachhaltiges Produkt und herkömmliche Erde ist leider nicht nachhaltig.
  • Jemand, der Kräuter und Gemüse zum eigenen Bedarf anbaut, will natürlich auch eine ökologisch hochwertige Erde verwenden. Eine Erde, bei der er weiß, was drin ist.

Klimakiller Blumenerde

Deshalb gehört herkömmliche Erde nicht in den Garten

Eine der wichtigsten Komponenten von herkömmlicher Erde ist Torf. Doch warum? Torf hat eine wunderbare Eigenschaft: er puffert Wasser. Die so entstehende Wasserhaltekraft der Erde versorgt Gewächse konstant mit Wasser. Doch das ist nicht die wahre Superkraft von Torf.

Denn Torf speichert nicht nur Wasser, sondern vor allem CO₂ – und genau aus diesem Grund gehört Torf nicht in den Garten, auf den Balkon oder die Terrasse.

Weshalb müssen wir auf Torf verzichten?

Der Torfabbau beschleunigt die Erwärmung des Klimas. Torf wird in trockengelegten Mooren abgebaut. Im Moor ist aber viel Kohlendioxid gespeichert. Legt man es trocken, tritt es aus und heizt das Klima weiter an.



Heißt im Klartext: Wer Torf abbaut, holt im Boden gespeichertes CO₂ heraus und gibt es in die Atmosphäre ab. Und das ist keine Kleinigkeit. Auch wenn Moore nur 3 % der globalen Landflächen ausmachen, so binden diese doch mehr Kohlenstoff als alle Wälder der Welt zusammen.



Außerdem muss man wissen: Auch wenn man Moore künstlich anlegen kann, indem man die Flächen vernässt, so dauert der Prozess bis ein neues Hochmoor entsteht mehrere 100 Jahre.

Heißt konkret: Es müssen andere Lösungen her. Das wissen nicht nur wir hier bei Euflor, sondern auch klimabewusste Konsumenten.

Es ist also Handeln angesagt. Und genau das haben wir schon vor geraumer Zeit begonnen und die Mission Torffrei ‘25 ins Leben gerufen.

Wir wollen Gartencentern, Baumärkten und Konsumenten eine klimaneutrale torffreie Erde zur Verfügung stellen. Eine Mission, die wir nicht nur antreten wollen, sondern müssen.

Kompromisslos anders

Vegan, torffrei, ökologisch, bio – auch Erde kann man neu denken

Einen ersten großen Meilenstein haben wir mit der zero! Produktlinie genommen. Dabei handelt es sich um eine völlig neue Art von Erde.

Wir konnten eine Erde entwickeln, die schon jetzt komplett torffrei, biologisch und vegan ist. Außerdem werden alle Rohstoffe größtenteils regional bezogen. Am Ende macht die zero! das, was alle anderen Erden auch machen – aber sie tut es viel nachhaltiger. Und nur darum geht es uns.

Doch was steckt genau drin, in zero!? Die innovative Erde besteht hauptsächlich aus 3 regional, nachwachsenden Rohstoffen:

  • Grünschnittkompost
  • Holzfaser
  • Rindenhumus

Was eben nicht drin ist, das ist Torf. Unser Torfersatz ist eine ultrafeine Holzfaser – also ein nachwachsender Rohstoff. So ist für ein gutes Wassermanagement in der zero! Produktlinie gesorgt. Für den Konsumenten bleibt die Anwendung natürlich gleich – die Gießintervalle müssen nur ein bisschen erhöht werden. Das heißt im Klartext: Ein bisschen mehr gießen, Klima schützen. Eine kleine Umstellung mit großem Effekt.

Auch bei der Verpackung braucht es neue Lösungen. Das ist selbstverständlich. Deshalb gehen wir bei der zero! auch hier neue Wege.

So gibt es zum Beispiel unsere Blumen- und Orchideenerde schon im 2 bzw. 3-Liter-Beutel aus Papier. So erhalten wir eine Verpackung, die man einfach auf den Kompost werfen kann, wo sich diese zersetzt.

Doch was ist mit den größeren Verpackungseinheiten? Auch hier sind wir der Lösung schon einen großen Schritt näher gekommen. Zurzeit setzen wir bei der zero! auf 80 % Recyklat – also auf Altplastik. Das macht die Sache schon nachhaltiger. Doch wir wollen natürlich eine 100 % nachhaltige Verpackung. Deshalb forschen wir gerade an der Thematik.

Wir haben erkannt: So geht es nicht weiter.


Die Branche muss raus aus der Komfortzone . Konsumenten greifen jetzt schon lieber zu nachhaltigen Produkten. Sie suchen gezielt danach. Sie kaufen anders ein. Das sind neue Gegebenheiten, an die sich alle anpassen müssen – der gesamte Handel ist gefordert. Und wir als Produzenten sowieso. Wer hier nicht mitgehen will, der bleibt über kurz oder lang auf der Strecke.

Es muss neu gedacht und vor allem auch neu gemacht werden. Weg vom Torf, hin zu alternativen Rohstoffen. Das ist kein Marketing-Thema, sondern ein Thema der Verantwortung. Dieser müssen wir gerecht werden. Wir müssen handeln.

Und dabei müssen alle mit anpacken. Produzenten, Einkäufer, Konsumenten – alle sind gefordert. Denn nur gemeinsam lässt sich etwas bewegen und eine nachhaltige Veränderung anstoßen.

Wenn Sie sich für die zero! Produktlinie oder die Mission Torffrei 2025 interessieren, dann finden Sie hier weitere Informationen

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